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Neu  :

Planung - Alternativen sollen geplant werden

Gemeinsame Erklärung

Planfeststellungsverfahren HRB Straßberg

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Diskussionsforum


Unsere Bemühung um naturnahen Hochwasserschutz für die Selke  hat mit der am 25. Juni 2018 unterzeichneten "Gemeinsamen Erklärung des Runden Tisches im Rahmen des Selke-Dialogs für einen nachhaltigen Hochwasserschutz an der Selke"
einen neuen Stand erreicht.

Auszug aus der Gemeinsamen Erklärung :
Hochwasserschutz und Naturschutz geraten bei dieser Planung in sehr erhebliche Spannung. Die bisherigen Planungen konnten diese Problemstellung nicht abschließend lösen. In dieser Situation und um die Stagnation an der Selke aufzulösen, initiierte Frau Ministerin Prof. Dr. Dalbert den Selke-Dialog am 13. Juni 2017, setzte den Runden Tisch ein, zu dem sie die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden, Vertreter von Interessenverbänden und die Bürgerinitiativen einlud und berief den Moderator. Ziel war es, innerhalb eines Jahres im Rahmen des Runden Tisches alternative Maßnahmen zu erörtern, tragfähige Lösungsvorschläge für einen nachhaltigen Hochwasserschutz an der Selke zu erarbeiten und Frau Ministerin Prof. Dr. Dalbert zur Prüfung im weiteren Planungsprozess zu übergeben. ........

Der Runde Tisch fordert als zentrales Anliegen den Schutz vor einem HQ100-Hochwasser für alle Ortschaften entlang der Selke, unter Einbeziehung der erarbeiteten Vorschläge, zu gewähren. Für die Orte ab der Ortslage von Meisdorf (unterhalb des alternativen HRB Lange Wiese) ist der HQ100-Hochwasserschutz mit möglichst geringer technischer Ausprägung des innerörtlichen Hochwasserschutzes zu erreichen. Somit empfiehlt der Runde Tisch zur fachlichen und rechtlichen Prüfung folgende Einzelmaßnahmen und deren Kombinationsmöglichkeiten sowie Maßnahmenminimierungsmöglichkeiten:
   HRB Straßberg
   HRB Uhlenbach
   HRB Meisdorf
   HRB Lange Wiese
   HRB Ermsleben
   Steinverwallungen und Querriegel
Darüber hinaus hat die Arbeit am Runden Tisch gezeigt, dass weitere Faktoren beachtet und verbessert werden müssen. ........

Der Runde Tisch spricht sich dafür aus, dass nach Beendigung des Selke-Dialoges für den weiteren Planungsprozess ein begleitender Beirat eingerichtet wird und die Mitglieder durch das MULE berufen werden.

Damit haben wir erreicht, daß unsere Alternativen zum ersten Mal einer offiziellen fachlichen Überprüfung unterzogen werden. Wir erwarten, daß sie im Ergebnis einen vergleichbaren Hochwasserschutz bieten wie das HRB Meisdorf, es entbehrlich machen und damit die Natur des Selketals geschont wird.

Vollständiger Text:


Das Planfeststellungsverfahren für das Rückhaltebecken Straßberg ist wieder aufgenommen worden.
Wir sehen wieder eine Reihe von Mängeln in der Planung. Deshalb schließt unsere Stellungnahme mit den Sätzen :

Wir möchten noch einmal unsere Überzeugung betonen, dass das HRB Straßberg für den Hochwasserschutz im Selketal unverzichtbar und an der am besten geeigneten Stelle errichtet werden soll.
Unsere Einwendungen tragen wir vor mit der Absicht, ein Bauwerk entstehen zu lassen, das in allen Belangen ein Optimum darstellt. Deshalb bitten wir das Landesverwaltungsamt unsere Einwendungen zu prüfen und in der Genehmigung entsprechende Änderungsaufträge bzw. Auflagen zu erteilen.

Vollständiger Text :

 

Wir, die  
Bürgerinitiative
NATURNAHER HOCHWASSERSCHUTZ SELKE,


und alle unsere Freunde, wollen einen angemessenen Schutz der Bürger des Selketals und der Selkeaue
vor einem künftigen Hochwasser
bei gleichzeitigem Erhalt des  Naturschutz- und Urlaubsgebietes Selketal.
 

Die Selke im Ostharz (Sachsen-Anhalt) ist ein kleiner Nebenfluß der Bode - Saale - Elbe. Die Selke und ihr Tal stehen unter strengem Naturschutz und sind ein beliebtes Urlaubsgebiet.


"An der Selke III" Jutta Denger - Badeborn. 50 x40 cm Tempara auf Leinwand

Ölbild von Ralf Teichmüller

 

 


        Starkregen - auch eine Hochwassergefahr
Schon vor einigen Jahren prophezeiten die Klimatologen, daß lokale Starkregenereignisse - Wolkenbrüche - mit bis zu 100 Litern Wasser pro m² unsere Wohngebiete bedrohen werden.
Das ist im Jahr 2017 mehrfach passiert - mit schlimmen Folgen für die Betroffenen - und das unabhängig von ausgewiesenen Überschwemmungsgebieten.
Die Stadt Unna hat diese Gefahr erkannt und Maßnahmen
erarbeitet, die die Bevölkerung warnt und zur Selbsthilfe anleitet.                
http://starkgegenstarkregen.de/


Auf der Internetseite des Landesverwaltungsamtes

https://lvwa.sachsen-anhalt.de/service/ueberschwemmungsgebiete/

sind die Überschwemmungsgebiete ersichtlich.


Auf der Seite

http://www.hochwasservorhersage.sachsen-anhalt.de/

werden die Wasserstände und Durchflußmengen
der Flüsse im Land gezeigt - so auch für die Selke.
An den Pegeln Silberhütte, Meisdorf und Hausneindorf werden diese Werte ständig gemessen und in Übersichten dort veröffentlicht - für die jeweils vergangene Woche, den Monat und das Jahr; für Silberhütte werden auch die Regenmengen angegeben.
Auf der oben genannten Internetseite werden auch Hochwasserwarnungen gegeben.

Am 1. Juni 2013 bestand im Oberlauf der Selke kurzzeitig eine Hochwassergefahr der Warnstufe 2.


 
Das bisher letzte verheerende Hochwasser im Jahre 1994 war für die Landesregierung der Anlaß, die Einwohner vor künftigem Hochwasser durch zwei Hochwasserrückhaltebecken (HRB) - bei Straßberg und Meisdorf -  schützen zu wollen.
Damit würde die Natur unwiederbringlich zerstört.

Weil wir Alternativen nachweisen können, die seinen Bau unnötig machen, wenden wir uns vor allem
gegen das HRB Meisdorf
.


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